Über Gala

Wenn ich mit den Händen arbeite, kann ich besser denken.

Gabriele Latzke wurde 1948 als zweites von neun Kindern in einer Künstlerfamilie geboren.

Malen und kreative Beschäftigung waren von Kindesbeinen an ein wesentlicher Teil ihrer Kindheit, teilweise zwar der Geldknappheit geschuldet, aber auch weil ihre Eltern, die an der Kunstakademie in Berlin studiert haben, selbst als Künstler tätig waren und die künstlerische Arbeit in ihrem Alltag omnipräsent war .

Nach dem Abitur studierte sie zunächst Französisch (Diplom) und Russisch in Paris und Bonn, kehrte nach einigen Semestern aber zurück zur Kunst.

Am Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, danach an der Staatlichen Akademie der Künste in Düsseldorf studierte sie Kunst, Werken und Kunstwissenschaft.

Schwerpunkte der künstlerischen Ausbildung waren Grafik, Keramik, Malerei und Film/Fotografie. Nach dem Staatsexamen war sie als Studienrätin am Gymnasium tätig.

Seit den frühen 90er Jahren arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.

Im Atelier herrscht Frieden und Kampf gleichzeitig.Der Geist ist ganz bei sich, die Hand folgt der Energie der Gedanken.Das Ringen um Vollendung eines Kunstwerkes ist dennoch - nicht nur rein technisch gesehen - sondern vor allem auf mentaler Ebene häufig wie ein Kampf mit sich selbst.

Die Freude am Experimentieren und der Beherrschbarkeit der bildnerischen Mittel, sie in die von der Vorstellung entworfene Form zu verwandeln, das ist, was Gabriele Latzke antreibt und motiviert.

Jede Technik, jedes neue Bild, jedes Thema wird zu einer neuen Reise in den Kosmos der visuellen Welt. Die den physischen Farben innewohnenden Eigenschaften, die Strukturen, die von den Malwerkzeugen erzeugt werden, beflügeln die Ideen und sind Teil der kreativen Arbeit.

Im Werk der  Gabriele Latzke lassen sich vier Haupt -Themenbereiche definieren:

  1. Malerei, inspiriert von Architektur und gebauter Umwelt. Diese Bilder sind z.T. konstruktiv, abstrahierend gemalt, aber  auch verträumt oder fantastisch.
  2.  Von der Natur, ihren  Strukturen, Formen und Farben inspirierte Arbeiten. Die Leidenschaft für akribische Details und Feinheiten bestimmen hier meist die Bildsprache.
  3.  Bilder, die aus der Welt der Märchen und Träume entstehen, fantastische Gestalten tanzen im leeren Raum, auf einer Bühne, im Himmel, auf einem Seil. Der Mensch als Traumtänzer.
  4. Der Mensch, hier besonders die Frau als Thema  entspringt dem eigenen Verständnis der Künstlerin als Frau. Es ist eine manchmal augenzwinkernde Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau und entspringt dem Humor der Künstlerin. Der komische Satz „Eine Frau steht ihren Mann“  bringt sie  zu dem Satz: „Ich stehe meine Frau!“

Neben den oben genannten Themenbereichen sind viele Objekte  aus Naturmaterialien und Papier entstanden.
Oft auch geht die kreative Arbeit der Künstlerin aus dem Atelier hinaus in den Alltagsbereich und gestaltet das ganz gewöhnliche Leben.

„Kunst steht für mich nicht auf einem elitären Sockel, sie ist ein natürlicher Teil meines Lebens und den möchte ich gerne mit Menschen teilen, die Freude und Interesse an Kunst und Kreativität haben.

Es soll keine Hemmschwelle zu meiner Kunst geben, meine Galerie will ein offener, inspirierender und motivierender Raum der Begegnung sein.“

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